Lebo Masemola – Soul aus Südafrika verquickt mit westlichen Sounds Konzerte

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SAMSTAG, 18. JUNI 2016 AB 21 UHR @ MOJO CLUB [EINTRITT: VVK 15 EURO ZZGL. GEB. / AK 18 EURO]


Von der Aufbruchsstimmung geprägt, wächst Lebo Masemola mit einer Vielfalt an musikalischen Einflüssen in Südafrika auf: Aus den Ghettoblastern tönen Roberta Flack und Sade, ihre Eltern tanzen zu Township und American Jazz wie Miriam Makeba und Billie Holiday. Lebo erlebt ihre Kindheit in einem Land mitten im Ausnahmezustand. Ihre Eltern sind engagierte Mandela-Unterstützer und ihre Anspannung auf dem Lande im Norden Südafrikas ist deutlich spürbar. In der Familie, bei Freunden, in der Kirche oder auf Protestzügen – es wird immer gesungen.


In der Rudolf-Steiner-Schule in Pretoria lernt sie weniger über Soulmusik als über Vivaldi und Bach. Aber Lebo’s Begeisterung für Musik ist nicht zu bremsen, besonders, da sie hier auf einen sehr motivierten norwegischen Musiklehrer trifft. Er ist begeistert von der gerade mal 14-jährigen Südafrikanerin mit dem lauten Lachen und der trotzigen Disziplin und lädt das musikalische Talent mit auf eine Klassiktour durch Skandinavien ein. Neugierig wie sie ist, verschiebt Lebo bald darauf ihren Lebensmittelpunkt nach Hamburg und stößt hier auf die südafrikanische M’baqanga Band Dube. Ein paar Jahre spielt sie mit ihnen und kann als Musikerin überhaupt erst richtig reifen, sich überhaupt als solche verstehen lernen. All das, was Lebo ist, hört man in ihrer Musik: ein Wissen um Restriktion und Freiheit, ein Alltag, den sie zwischen den Kulturen verbringt, die sich in ihren Songs niederschlagen und alles vereinen.


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